Malerbetrieb Rainer Kenzler in Volkertshausen und Steißlingen
Malerbetrieb Rainer Kenzlerin Volkertshausenund Steißlingen

11 Fakten zum Thema:            Wärmedämmung an Wohngebäuden

Die 10 meistgestellen Fragen und ihre ehrliche Antwort

1. Amortisation

Jede Wärmedämm-Maßnahme lohnt sich. Alle Dämmstoffe verlangsamen den Verlust von Wärm-Energie durch die Außenhülle eines Gebäudes. In der Folge muss im Innern weniger Wärme erzeugt werden, um den Wohnraum im Winter gleichmäßig warm zu halten. Je länger also die Wärmedämmung dem Energieverlust entgegenwirkt, umso größer wird die Summe der Ersparnis. Weil eine Dämmung an sich eine unbegrenzte Lebensdauer hat und auch keine Folgekosten verursacht, steht die Tatsache fest, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt die Kosten eingespart sind. Ab diesem Zeitpunkt spart die Dämmung bares Geld. Faktoren, wann die Amortisation erreicht ist, sind der kalkulatorische Zins, die Effizienz der Dämmung und die Entwicklung der Energiekosten. Amortisationszeiten für eine Fassadendämmung werden oft als sehr lange empfunden, sie liegen zwischen unter 10 bis teilweise bis zu 30 Jahre. Wärmedämmung muss daher auch als „Generationenaufgabe“ gesehen werden.

Wo verliert meine Gebäude die Heizernergie?

2. CO2-Einsparung

Sobald die erste Dämmplatte am Haus befestigt ist und im Innern geheizt werden muss, wird weniger Kohlendioxid-Gas in die Atmosphäre entlassen, weil die Einsparung sofort greift. Interessant ist nun die Frage, wie viel CO2 frei wird, um Dämmstoff herzustellen und zu verarbeiten. Die Antwort hängt von der Art des Dämmstoffs ab. Überraschender Weise schneidet hier Styrolschaum (Styropor)-Platten deutlich besser ab als z.B. Holzfaser-Dämmplatten. Man hat errechnet, dass Styrolschaumplatten etwa 3-3,5 Jahre am Gebäude ihre Wirkung entfalten müssen, um die eigene CO2-Emission durch Herstellung und Verarbeitung einzusparen. Bei Holzfaserplatten liegt dieser Wert bei 6-8 Jahren.

Kellerdeckendämmung lohnt sich das?

3. Brandverhalten

Wärmedämm-Stoffe aus Styrolschaum und Holzfasern sind brennbar. Dämmplatten aus Mineralfaser wie Glas- oder Steinwolle schneiden hier deutlich besser ab, haben jedoch Defizite in Effizienz, Feuchteverhalten und Preis. Bei der Verarbeitung von Dämmstoffen müssen strenge Regeln zum Brandschutz eingehalten werden. Beispielsweise unterliegen die Armierungs- und Deckputze besonderen Vorschriften. Auch die Platten selbst müssen der Brandklasse B1 (schwer entflammbar) entsprechen. In einer Fassade aus Styrolschaumplatten müssen zusätzlich Brandriegel aus Mineralfaser eingebaut werden, sobald die Dämmstärke eine Dicke von 10 cm übersteigt und das Gebäude höher als 2 Stockwerke ist. Wärme-Damm-Verbund-Systeme werden in Deutschland schon seit deutlich mehr als 40 Jahren verarbeitet. Über 20% des Gebäudebestands wurde seither mit Styrolschaum-Platten gedämmt. Bei den äußerst seltenen Brandereignissen kam in dieser Zeit nie ein Mensch zu Schaden.

Fassadendämmung an Wohngebäuden kann auch gut aussehen.

4. Dämmstoff-Dicke

Die Energie-Einspar-Verordnung schreibt genau vor, wie gut eine Gebäudedämmung sein muss. Ob Neubau oder Gebäudesanierung: In Abhängigkeit zum Mauerwerk muss durch Art und Dicke des Dämmstoffes eine bestimmte verlustbremsende Wirkung erreicht werden. Dieser Wärmedurchgangs-Koeffizient (U-Wert in W/m²K) ist für Wände, Dach, Speicherboden, Fenster und Kellerdecke genau vorgeschrieben. Durch noch niedrigere U-Werte kann ein besserer Gebäude-Energiestandard erreicht werden, welcher vom Staat zusätzlich gefördert wird. Wenn nun z.B. ein bestehendes Gebäude gedämmt werden soll, muss zunächst der Dämmwert der vorhandenen Baustoffe erfasst werden. Über ein Rechenprogramm (Energieberater) kann dann festgestellt werden, welcher Dämmstoff mit welcher Dicke aufgebracht werden muss. Für bestehende Gebäude bedarf es hierfür oft einer Dämmstärke von 12 bis 16 cm aus Styrolschaumplatten mit einer Wärmeleitgruppe 035 (0,035 W/mK].

Wer die Wände dämmt vermeidet Schimmelbildung!

5. Fassadendämmung bremst Schimmelwände

Fassaden-Dämmplatten sorgen dafür, dass Gebäudewände nicht auskühlen können. Dieser Effekt sorgt dafür, dass im Innern die Wände keine Kondensation von Luftfeuchtigkeit mehr zulassen. In der Folge bleiben die Wände dauerhaft trocken und Schimmelbildung wird vermieden. Teilweise herrscht die Meinung, dass Dämmplatten aus Styrolschaum das „Atmen“ der Wände verhindert. Dazu muss man wissen, dass Wände grundsätzlich keine besonders starke „Diffusion“ zulassen. Egal ob mit oder ohne Dämmung: nur max. 3 % der überschüssigen Feuchtigkeit aus dem Wohnraum wird durch die Wand den Weg nach draußen finden. Um schädliche Luftfeuchtigkeit zu vermeiden ist das Lüften durch Fenster oder eine Belüftungsanlage unumgänglich. Merke also: Dichte Fenster könne zur Schimmelbildung führen. Fassadendämmung dagegen beseitigt das Schimmelproblem!

Die Dämmstoffdicke richtet sich nach dem Zustand des Mauerwerks

6. Lebensdauer einer Wärmedämmung

Eine Wärmedämmung nutzt sich nicht ab und unterliegt auch keinem mechanischen Verschleiß. Im Gegensatz zu vielen anderen Baukörpern (Dachziegel, Fenster, Haustechnik) muss eine Wärmedämmung nie ausgetauscht werden. Das einzige was einem Dämmstoff nachteilig beeinflussen kann ist Feuchtigkeit. Maßnahmen, die am Gebäude ohnehin immer wieder als Wartungsarbeiten durchzuführen sind, bewahrt also auch die Leistungsfähigkeit einer Dämmplatte: Fassadenanstrich alle 15 bis 25 Jahre. Dichtheitskontrolle des Daches alle 3 bis 6 Jahre. Evtl. Dach neu Decken alle 30 bis 50 Jahre.

Fachmännische Verarbeitung von Dämmplatten bietet größte Sicherheit und Langlebigkeit.

7. Behaglichkeit

Ob ein Mensch sich in seinem Wohnraum behaglich fühlt oder nicht, wird im Allgemeinen als etwas sehr subjektives angesehen. Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass es ganz konkrete Faktoren sind, die einen Wohnraum behaglich machen oder nicht. Die wichtigsten 2 Einflüsse sind Zugluft und Wandoberflächentemperatur. Gute Dichtungen an Fenster und Türen bremsen die ungemütlichen Zugererscheinungen. Etwas komplexer wird es bei den Wandtemperaturen: Denn selbst eine vermeintlich behaglichen Lufttemperatur von 22 Grad in der Raummitte, wird als zu kalt empfunden, wenn Decke, Boden oder Wände deutlich kälter sind. Die niedrigen Oberflächentemperaturen „saugen“ förmlich die eigene Strahlungsenergie von menschlichen Körpern ab  - es wird unbehaglich. Einzige Lösung: Warme Wände, Decken und Böden durch Wärmedämmungs-Maßnahmen.

INNOVATION wird bei uns groß geschrieben: Ein neuartiger Dübel für Fassadendämmungen von sto.

8. Kosten von Wärmedämmungs-Maßnahmen

Fassadendämmung: Beispielsweise mit 14 cm Styrolschaumplatten, Wärmeleitgruppe 035 mit Verklebung, mechanische Zusatzdübelung, Armierungsgewebe, 2 mm Oberputz und Fassaden-schutzanstrich belaufen sich auf gut 100 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Mehrwertsteuer. Dazu kommen noch Sonderbauteile wie Fensterleibungen, verlängerte Aluminium- oder Stein-Fenstersimse, spezielle Sockelplatten, ggf. eine Erdreich-Abdichtung mit Noppenfolie usw. Ein Einfamilienhaus mit ca 180 qm Fassadenoberfläche kommt dabei auf bis zu 35.000 Euro incl Mehrwertsteuer.

Kellerdeckendämmung: 12cm incl. Dübelung: ca. 40-50 Euro/qm incl. Steuer

Speicherbodendämmung: 16cm mit 18mm Holzplatte: ca. 45–55 Euro/qm incl. Mehrwertsteuer.

Förderprogramm abzurufen lohnt sich.

9. Fördermittel

Vater Staat hat ein großes Interesse daran, das Klima zu schützen und unser Land von fossiler Energie unabhängig zu machen. Um an Fördermittel zu kommen, muss am Gebäude ein bestimmter Gesamtstandard erreicht werden. Auch Einzelmaßnahmen (wie Fassadendämmung oder Speicherbodendämmung) können unter ganz bestimmten Voraussetzungen förderwürdig sein. Da fast alle Fördermittel aus staatlichen Töpfen durch eine Bank beantragt werden müssen, lässt man sich am Besten bei der eigenen Hausbank beraten. Die Immobilien-Spezialisten, zum Beispiel bei den Sparkassen, kennen alle aktuellen Fördermöglichkeiten, ob verbilligte Darlehen von der kfw-Bank oder Zuschuss-Programme. Oft ist die Kombination mit günstigen Produkten der Hausbank selbst sinnvoll. Es lohnt sich mitunter auch, bei der eigenen Gemeinde nachzufragen, ob kommunale Zuschüsse für Dämmungs-Maßnahmen aufgelegt sind. Bei allen Programmen ist eine genaue Zustandserfassung erforderlich, dazu eine exakte Planung des Vorhabens. Die beste Grundlage für alle Förderanträge ist ein Gutachten des Energieberaters.

 

10. Die beste Grundlage: Die Energieberatung

Eingetragene Energieberater liefern nach eingehender Bestandsaufnahme einen exakt formulierten Maßnahmenkatalog, in dem technische Ausführung, Einsparungs-Potential, Kosten und Amortisationszeit aufgezeigt werden. Eine kostenlose Erstberatung liefert die Energieagentur, bei der die Energieberater gelistet sind und für Ihren Wohnort empfohlen werden.

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